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Besuch in Sambia 2018

Es liegen erlebnisreiche Tage hinter uns mit vielen Auf und Abs. Viele Überraschungen, Hindernisse und Emotionen haben uns in diesen Tagen begleitet. Zwei der ersten Wörter (neben dem allgegenwärtigen „Muli shani” = Wie geht’s?), die wir auf Bemba, einer der meist gesprochenen Sprachen Sambias, gelernt haben, sind „tekanja“ (Geduld) und „lolela“ (warte).

Ziel unseres Besuches war es unser sambisches Team zu treffen, die bisherigen Projektfortschritte zu sehen und die nächsten Schritte zu planen. Natürlich haben wir uns aber auch auf die Treffen mit den verschiedenen Gruppen gefreut, die die JIFAN Association in Kabwe ins Leben gerufen hat und über deren Aktivitäten uns der Leiter der Organisation, Lazarous Chongo, regelmäßig mit Fotos und Berichten auf dem Laufenden hält.

Angereist sind wir mit Koffern voller Mitbringsel sowohl für unser sambisches Team, Lazarous Chongo und Noel Zulu, als auch mit zahlreichen Gegenstände (Sportschuhe, Trainingsmaterial, Trikots, Sportbälle, etc.) zur Förderung der Sportprojekte der JIFAN Association in Sambia.

Sozial Business Projekte (7×7 Zambia Ltd.)

Aquaponik Nach unserer Ankunft in der Landeshauptstadt Lusaka, haben wir uns dort eine große Aquaponik-Anlage angeschaut und mit dem Besitzer gesprochen. Während unser Zeit in Kabwe haben wir ein passendes Grundstück gesucht, auf dem wir nicht nur unsere ersten PV-Aquaponik Anlagen und das Trainings-Center hierfür errichten können, sondern das auch als Standort für weitere unserer geplanten Projekte dienen kann. Noch sind einige Details zu klären, aber wir hoffen bald den Kaufvertrag für die über 25.000 m² abschließen zu können, sodass im nächsten Jahr mit dem Bau des ersten Aquaponik-Systems begonnen werden kann.

Nutrito – Momentan wird das Gebäude, das wir vorrübergehend für die Produktion von  Erdnussbutter nutzen wollen, fertiggestellt. Während unseres Besuches konnten wir die Baufortschritte begutachten. Die Erdnusspflanze gilt in Sambia als die am zweithäufigsten angebaute Nutzpflanze nach Mais. Wir wollen Erdnussbutter und später auch weitere Erdnussprodukte wie beispielsweise Erdnuss-Cookies und Erdnussriegel produzieren, um lokale Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten zu schaffen. Die benötigten Maschinen für die Erdnussbutter-Produktion werden wir demnächst aus Südafrika anliefern lassen.

SugarFan – Derzeit lassen wir in Sambia einen Prototype für unseren mobilen SugarFan Verkaufsstand konstruieren. Während unseres Aufenthaltes in Kabwe haben wir eine “Walker-Lizenz” für den Verkauf von Süßwaren erhalten. Diese Art Lizenz ist in Kabwe seit dem Ausbruch der Cholera Ende letzten Jahres nicht mehr vergeben worden. Wir konnten die zuständige Behörde jedoch von unserem Konzept und der Berücksichtigung von Hygiene-Vorschriften überzeugen und hielten so schließlich nach mehreren Gesprächen stolz die Lizenz in Händen. Angedacht ist mit Hilfe der mobilen, von Fahrrädern gezogenen Verkaufsständen an belebten Orten in der Stadt eine Mischung aus Süßigkeiten aus Deutschland und selbst hergestellten Erdnussprodukten zu verkaufen und so Arbeitsplätze zu schaffen. Während unseres Besuches haben wir Traubenzucker-Lollies, Zuckerketten und Haribo-Produkte verteilt und konnten feststellen, dass diese Produkte sehr begehrt sind.

Soziale Projekte (7x7lebenswert Stiftung – Dtld., Menshi Ya Mweo-Trust – Sambia)

Lesen Sie über unsere Aktivitäten und Fortschritte im Bereich sozialer Projekte unter: https://menshiyamweotrust.wordpress.com/2018/12/18/besuch-in-sambia-2018/

Missionarisches & soziales Engagement (JIFAN Assoc.)

Infos über unsere Teilnahme an den Treffen verschiedener Gruppen der JIFAN Association finden Sie unter:
https://menshiyamweotrust.wordpress.com/2018/12/18/besuch-in-sambia-2018/

Darüber hinaus haben wir viel Zeit in unterschiedlichen Behörden mit verschiedenen Anträgen verbracht und konnten auch hier einiges in die Wege leiten.

Abschlussworte

Abschließend können wir sagen, dass wir während unseres Besuches in Sambia Herausforderungen gemeistert, über Umwege unerwartete Hindernisse überwunden, viele Hände geschüttelt und neue Freundschaften geschlossen haben. Wir werden Sambia und insbesondere Kabwe und seine Einwohner weiterhin in unserem Herzen und unseren Gedanken behalten und freuen uns bereits jetzt auf das nächste Wiedersehen. Wir danken allen, die unseren Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem und Unvergesslichen gemacht haben. Herzlichen Dank auch an die Spender, die die 7x7lebenswert Stiftung und die JIFAN Association unterstützen und so vieles des bisher Erreichten möglich gemacht haben.


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