Imiseba – Maiskohle

Ein Projekt nicht nur zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Kabwe, sondern auch mit dem Ziel etwas gegen die Abholzung der Wälder unserer Erde zu unternehmen.

Viele von uns genießen die Grillabende im Sommer. Doch ist Ihnen bekannt, dass die Grillkohle hierfür häufig aus Tropenholz besteht? Und wussten Sie, dass Sambia eine der höchsten Abholzungsraten weltweit hat und dort möglicherweise im Jahre 2030 keine Bäume mehr stehen werden, da die Bevölkerung auf Holzkohle als Energiequelle für Kochen und Heizen angewiesen ist? Mehr darüber sowie den Grund wieso Mais insbesondere für Sambia ein großes Potential als Alternative hat, finden Sie auf Seite 2.

Projektidee: Verkauf von Maisspindeln (Maiskolben ohne Maiskörner) aus Kabwe als Alternative zur Grillkohle in Deutschland und Sambia.

Projektname: In Bemba, eine der meistgesprochenen Sprachen in Sambia, werden Maisspindeln als “Imiseba” bezeichnet. Diesen Namen wollen wir für unsere Projektidee als Markennamen übernehmen, um auf die Verbindung mit Sambia hinzuweisen.

Projektaufbau: Die Maisspindeln werden in Kabwe und bei Bauern aus der Umgebung gegen eine Vergütung eingesammelt werden. Anschließend sollen sie auf unserem Grundstück im Stadtteil Lukanga von Mitarbeitern sortiert, getrocknet, abgewogen und in Säcke verpackt werden. Diese sind für den Verkauf in Deutschland und Sambia bestimmt. Mit Containern sollen die Säcke regelmäßig nach Deutschland verschifft werden.

Unser Angebot in Deutschland finden Sie auf folgender Webseite: www.imiseba.de

Positive Eigenschaften der “Maiskohle” gegenüber traditioneller Grillkohle:
  • Nachhaltig –> Statt Abholzung von Wäldern werden “Abfallprodukte” genutzt (Maisspindeln bleiben i.d.R. übrig, da nur die Maiskörner gegessen oder zur Lebensmittelherstellung verwendet werden)
  • Schnelle Glutbildung, schnell grillbereit (ca. 10-15 Minuten)
  • Große Hitze, i.d.R. höher als bei Holzkohle
  • Keine “schwarzen Hände”
  • Kein Funkenflug, brennt und glüht konstant
  • Geringe Rauchbildung (falls geeigneter Grill und Grillanzünder verwendet werden)
  • Kein Luftzupusten oder Fächern nötig
  • Asche als Pflanzendünger nutzbar
Was es zu beachten gilt bei der Nutzung der “Maiskohle”:
  • Glut erlischt nach etwa 45 Minuten –> entweder für schnelles Grillen oder “Maiskohle” muss nachgelegt werden
  • Grill: mit verstellbarem Grillrost, Kohlerost entfernen oder mit hitzebeständiger Alufolie umwickeln, Luftzufuhrlöcher schließen, kleiner Abstand zwischen Glut und Rost, keine Abdeckhaube, kein Säulengrill
  • Funktioniert am besten mit flüssigem Grillanzünder (sonst Rauchentwicklung)
  • Keinen Anzündkamin verwenden, sondern Maisspindeln direkt im Grill anzünden

Erfahren Sie mehr über den Hintergrund und die Beweggründen für dieses Projekt auf Seite 2.